Dosenbier
Info's zum Dosenbier gibts hier
Von der Dose bis zur Flasche: Bier muss optisch ansprechen
Categories: Dosenbier

Inhalt des Artikels ist die Optik von Bierflaschen und Dosen. Die Tatsachen, dass der Bierkonsum in Deutschland 2012 auf den niedrigsten Wert seit der Wiedervereinigung gesunken ist, lässt bei den deutschen Bierbrauern die Alarmglocken klingeln. Fast 2 Millionen Hektoliter weniger Bier tranken die Deutschen im vergangenen Jahr. Durch die schrumpfenden Bevölkerungszahlen wird dieser Trend jedoch weiter zu als abnehmen. Die Brauereien sind daher gezwungen, neue Wege zu finden, um ihre Kunden anzusprechen. Klassische Bierwerbung ist durch die zukünftige Übersättigung des Marktes wenig erfolgsversprechend.


Kunden optisch ansprechen

Marketingtechnisch stecken die Brauereien in einer Zwickmühle. Da Biere relativ ähnlich schmecken und auch der Markt mit Bier-Mix-Getränken übersättigt ist, haben sie relativ wenig Spielraum, um sich klar von ihren Konkurrenten abzugrenzen. Daher ist das Design der Flaschen und Dosen bzw. das Bierkastendesign in den Fokus der Marketingabteilungen gerückt. Das Ziel dabei ist, durch ein eindeutiges und spezielles Design der Flaschen aus der Masse der angebotenen Biere hervorzustechen. Hasseröder hat diesen Trend mit einem millionenteuren Design eröffnet und nun ziehen die anderen großen Bierhersteller nach. Die klassische braune Bierflasche steht damit nun langsam vor dem Aus. Der Trend geht zur individuellen Flasche, durch die die Marke schnell im Regal des Supermarktes oder des Kaufhauses zu identifizieren ist.

Probleme für die Konkurrenz

Die neue Strategie bringt jedoch einige Probleme mit sich. Besonders kleine Brauereien leiden unter dem Druck der großen Konkurrenten. Sie können sich keine teuren Designidee leisten und müssen so mit Nachteilen rechnen. Gleichzeitig müssen sie mit zusätzlichen Kosten rechnen, die durch die Entwicklung neuen Flaschen entstehen. Das deutsche Leergut-System war so aufgebaut, dass alle Bierflaschen unter den einzelnen Betrieben nahezu austauschbar waren. Damit ist jetzt Schluss, denn das einheitliche Leergut-System steht vor dem Aus. Für die Brauereien bedeutet dies zusätzlichen finanziellen Aufwand, der mit zusätzlichen Kosten verbunden ist.

Der Trend ist eindeutig

Auch wenn viele kleine Brauereien vor diesem Problem stehen, wird sich der Trend nicht mehr aufhalten lassen. Das Ziel der deutschen Bieranbieter ist, sich stärker von der Konkurrenz abzusetzen und das lässt sich auf keine andere Art besser erreichen, als durch die Einführung neuer, individueller Flaschenmodelle.


Bildquelle: FikMik – Fotolia Similar Posts:

Comments are closed.