Dosenbier
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Dosenpfand macht Dosenbier beliebt
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Eine Hand voll GeldAnfangs sorgte die Einführung des Dosenpfands noch für Ärgernis seitens der Käufer. Auch heute noch sind die Stimmen der Pfandgegner laut, doch es gibt auch Befürworter, die hinter dieser Idee stehen. Lesen Sie hier, warum Dosenpfand beim Dosenbier beliebt ist.

Die Einführung des Dosenpfands und seine Entwicklung

Der immer wichtiger werdende Umweltschutz und die hohen Kosten bei der Produktion von Dosenbier führten dazu, dass bereits in den 90er Jahren über ein Pfandsystem nachgedacht wurde. Schließlich wurde im Jahr 2003 in Deutschland der Einwegpfand oder auch “Dosenpfand” eingeführt, was zunächst für reichlich Verwirrung und Empörung sorgte. Da der Handel auf diese Umstellung nicht vorbereitet war, musste der Kunde während einer neunmonatigen Übergangszeit bei der Rückgabe der Dosen den Kassenzettel oder bestimmte Pfandmarken vorweisen, um das Dosenpfand zurückzuerhalten.
Nach dieser Zeit traten verschiedene Pfandordnungen in Kraft, die aber ebenfalls nicht zur Zufriedenheit der Kunden führten. Schließlich endete dieses Durcheinander im Herbst 2006: Seitdem müssen größere Geschäfte per Gesetz jegliche Dosen zurücknehmen, dessen Verpackungsmaterial sie auch zum Verkauf anbieten – bei Dosenbier also Weißblech (Metall). Seitdem hat der Käufer die Möglichkeit sich das Dosenpfand an nahezu jeder Einkaufsstätte zurückzuholen; überall gibt es Sammelstellen, wenn die Bedingungen erfüllt sind. Das macht man dann entweder an der Kasse selbst, oder an den Rücknahmeautomaten bei den großen Ketten.

Bier + Dose + Pfand. Passt das?

Dosenbier wird meist in 0,33l und 0,5l Büchsen verkauft, in seltenen Fällen auch im 1l Format. Bei diesen Maßeinheiten wird das Limit von 3l nicht überschritten, sodass das Dosenpfand einheitlich 0,25 EUR beträgt. Dementsprechend werden auch keine Unterschiede in Bezug auf die verschiedenen Biersorten gemacht: Pils, Kölsch, Weizenbier, Lager oder Berliner Weiße: Alle Biersorten, die in Dosen angeboten wird, untersteht der Pfandpflicht. Im Vergleich zu anderen Getränken, erfreut sich Dosenbier nachwievor großer Beliebtheit, was man auch im Angebot der vielen Biersorten erkennen kann. Übrigens: 1953 wurde das erste Bier in der Bundesrepublik Deutschland von Becks in eine Dose gefüllt. Doch so groß das Angebot von Biersorten ist, so groß waren vor Kurzem auch die Müllberge, die Straßen und Parks gesäumt haben. Statt auf den Boden, landen die Behältnisse öfter in Automaten. Verfechter des Dosenpfands verweisen auf andere Länder wie beispielsweise den USA, bei denen es funktionierende Pfandrichtlinien seit den 70er Jahren gibt, wenn auch mit erheblich niedrigeren Beträgen zwischen fünf und 10 Cent.
Wenn man sich schon an Mehrwegflaschen und das Schleppen von ganzen Flaschenkisten gewöhnt hat, dürften der Schritt vom Sammeln und die Rückgabe leerer Dosen nicht schwer fallen. Lohnend ist es allemal für Menschen, die sich dieses Systems bewusst sind und die die positiven Seiten sehen und die Idee des Pfandsystems auch in die Tat umsetzen wollen.

Picture: Maria.P. – Fotolia -Similar Posts:

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